Kuschelzeit im Rückblick: Meine Häkeldecken-Reise 2025

Meine Häkeldecken-Reise 2025

Schön, dass du dir heute die Zeit nimmst, gemeinsam mit mir ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen. Während ich hier in meinem Sessel sitze und aus dem Fenster schaue, ist mir aufgefallen, wie schnell das letzte Jahr eigentlich verflogen ist. 2025 war für mich ein ganz besonderes Jahr – vor allem, was meine Häkelnadeln und Häkeldecken angeht.

Vielleicht kennst du das Gefühl: Manchmal braucht man neben all den feinen Strickprojekten einfach etwas „Handfestes“. Etwas, das unter den Händen wächst, den Schoß wärmt und am Ende ein ganzes Sofa verwandeln kann. Genau deshalb stand mein Jahr 2025 ganz im Zeichen der Häkeldecken. Ich möchte dich heute mitnehmen und dir zeigen, welche Schätze letztes Jahr bei mir entstanden sind.

Warum eigentlich Häkeldecken?

Du fragst dich vielleicht, warum ich als bekennende Wolloholikerin so viel Zeit in Decken investiert habe. Die Antwort ist simpel: Häkeln hat für mich etwas wunderbar Meditatives. Während ich beim Stricken oft sehr konzentriert bei der Sache bin (besonders bei meinen geliebten Socken oder komplizierten Mustern), erlaubt mir das Häkeln, die Gedanken schweifen zu lassen.

Eine Decke ist ein Langzeitprojekt. Sie begleitet dich durch die Jahreszeiten. Ich erinnere mich noch genau, wie ich im Frühling 2025 an den ersten bunten Quadraten saß und wie die Decke im heißen Juli schon so groß war, dass sie mir fast zu warm auf den Beinen wurde. Aber genau diese Beständigkeit gibt mir eine unglaubliche Ruhe.

Meine Häkeldecken-Highlights aus 2025

Im vergangenen Jahr sind zwei ganz unterschiedliche Decken entstanden, auf die ich besonders stolz bin:

Die „Restefest“-Decke: Du weißt ja, wie sehr ich meine handgefärbten Garne liebe. Aber was macht man mit all den kleinen Resten? Ich habe mich für eine klassische Granny-Square-Decke entschieden. Jedes Quadrat erzählt eine Geschichte von einem Sockenpaar oder einem Tuch, das ich mal für jemanden gestrickt habe. Es ist ein kunterbuntes Tagebuch aus Wolle geworden! Und die erste Decke hatte ich in Wollweiss und Beerentönen gehäkelt.

Die Häkeldecke für mein Mädchenzimmer, farblich passend zum neuen Farbkonzept Green living: Im Sommer wollte ich etwas Edles, passend zu meinem neuen Mädchenzimmer. Wieder wurden es kleine Grannys, diesmal in verschiedenen grüntönen und kontrastierendem wollweiss. Und ja, es war eine Herausforderung für meine Handgelenke, aber das Ergebnis ist so plastisch, farblich passend und weich, dass es jetzt mein absolutes Lieblingsstück im Büro ist.

Weil Worte manchmal gar nicht beschreiben können, wie weich die Wolle fällt oder wie die Farben im Tageslicht leuchten, habe ich zwei ausführliche Videos für dich gedreht. Im ersten Video zeige ich dir wie man die einzelnen Grannysquare für die Häkeldecke häkelt. Im zweiten Video zeige ich dir anschließend wie man die einzelnen Grannysquare zu der Häkeldecke verbindet.

Vergiss bitte nicht, mir dort einen Daumen nach oben dazulassen, wenn dir meine Werke gefallen!

Werbung

Was ich beim Decken häkeln gelernt habe

Wenn du selbst darüber nachdenkst, eine Decke anzufangen, habe ich ein paar Tipps für dich, die ich 2025 schmerzlich (oder freudig) gelernt habe.

Erstens: Unterschätze niemals das Vernähen der Fäden! Gerade bei meiner Restedecke hatte ich am Ende hunderte kleine Enden. Mein Rat an dich: Vernähe die Fäden sofort, wenn ein Quadrat fertig ist. Dein zukünftiges Ich wird es dir danken, glaub mir!

Zweitens: Die Wahl des Materials ist entscheidend. Eine Decke ist schwer. Achte darauf, dass das Garn nicht zu schwer wird, sonst leiert die Decke mit der Zeit aus. Ich bevorzuge Mischgewebe, die stabil, aber trotzdem kuschelig sind. Aus diesem Grund hatte ich mit Sockenwolle gehäkelt. 

Ein Ausblick und eine Frage an dich

Obwohl ich momentan versuche, monogam zu stricken, juckt es mich schon wieder in den Fingern, eine neue Decke für 2026 zu planen und eine neue Häkeldecke im Kreise der vorhandenen Häkeldecken aufzunehmen. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man ein so großes Projekt nach Monaten abschließt. Es ist ein Stück Geborgenheit, das man selbst mit seinen Händen erschaffen hat.

Und nun zu dir: Hast du im letzten Jahr auch ein großes Projekt abgeschlossen? Oder schlummert in deiner Ecke vielleicht noch eine Decke, die darauf wartet, endlich fertiggehäkelt zu werden? Trau dich ruhig ran – das Gefühl, wenn man sich das erste Mal unter die eigene, fertige Decke kuschelt, ist unbezahlbar.

Schreib mir doch einen Kommentar unter diesen Beitrag oder unter mein YouTube-Video. Ich freue mich riesig darauf, von deinen Projekten zu hören!

Bleib kreativ und genieße jede Masche.

Deine Gabriele von Wolloholiker

*Mit dem Klick auf ein Video-Vorschaubild wirst du anschließend zu dem entsprechendem Video weitergeleitet. Dabei werden keinerlei Daten an YouTube weitergegeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert