Der Welttag der Lesezeichen – ein Fest für Bücherwürmer

Der Welttag der Lesezeichen
Hallo meine lieben Wolloholiker!

wisst ihr, was ich an der kalten Jahreszeit am meisten liebe? Wenn ich mich nach einem langen Tag mit einer flauschigen Decke (vielleicht sogar einer selbstgemachten!) in meinen Sessel kuscheln kann. In der einen Hand halte ich oft meine Stricknadeln, aber in der anderen liegt genauso gerne ein gutes Buch. Zudem möchte ich euch auf einen ganz besonderen Tag aufmerksam machen: Am 26. Februar 2026 feiern wir den Welttag der Lesezeichen!

Warum ein Lesezeichen mehr ist als nur Papier

Ein Lesezeichen ist für uns Leseratten wie ein treuer Anker. Es bewahrt unsere Träume, hält unseren Fortschritt fest und rettet uns davor, die Ecken unserer schönen Bücher umzuknicken (die gefürchteten „Eselsohren“). Aber mal ehrlich: Warum sollten wir uns mit einem langweiligen Werbezettel oder einem alten Kassenbon zufriedengeben, wenn wir doch so viel Wolle im Haus haben?

Die perfekte Gelegenheit für Wollreste

Der Welttag des Lesezeichens ist die ideale Ausrede, um mal wieder in unsere Restekiste zu greifen. Ein Lesezeichen ist das ultimative „Zwischendurch-Projekt“. Darüber hinaus ist es klein, fein und innerhalb eines Abends fertig.

Hier sind ein paar Ideen für eure persönliche Feier des Tages:

  • Gestrickte Zöpfe: Ein schmaler Streifen mit einem schönen Zopfmuster, sieht edel aus und ist eine tolle Übung.
  • Gehäkelte Blumen: Eine kleine Blume mit einem langen Luftmaschen-Stiel, an dessen Ende eine kleine Quaste baumelt – wunderschön!
  • Bestickte Webstücke: Wer gerne webt, kann kleine Reste zu stabilen Bändern verarbeiten.

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Ein Geschenk von Herzen

Selbstgemachte Lesezeichen sind übrigens auch wundervolle kleine Geschenke. Vielleicht habt ihr eine Freundin, die gerne liest? Ein individuelles Lesezeichen, das farblich genau zu ihrem Lieblingsgenre passt, zeigt somit viel Wertschätzung.

Ich werde den heutigen 26. Februar definitiv dazu nutzen, ein paar neue bunte Begleiter für meine Bücherregale zu werkeln. Es ist zudem die perfekte Entspannung zwischen zwei größeren Projekten wie Pullovern oder Decken.

Was ist mit euch? Welches Buch begleitet euch gerade durch den Februar und womit markiert ihr eure Seiten? Schreibt es mir anschließend gerne in die Kommentare!

Blitz-Anleitung: Das „Wolloholiker-Lesezeichen“ (gehäkelt oder gestrickt)

Da viele von euch sowohl stricken als auch häkeln, habe ich hier die schnellste Variante für beide Fraktionen:

Die Häkel-Variante (Die Bücher-Schlange):

  1. Nimm einen Rest deiner liebsten Sockenwolle und eine passende Häkelnadel.
  2. Häkle eine Luftmaschenkette in der Länge deines Buches (ca. 25–30 cm).
  3. Häkle eine Reihe fester Maschen zurück.
  4. Der Clou: Am Ende häkelst du in die letzte Masche 5 Stäbchen, damit ein kleiner Fächer entsteht, und befestigst eine bunte Quaste daran. Fertig!

Die Strick-Variante (Das klassische Band):

  1. Schlage zuerst 6 Maschen an.
  2. Stricke alle Reihen kraus rechts (also immer nur rechte Maschen). Das macht das Lesezeichen stabil und verhindert, dass es sich rollt.
  3. Wenn das Band ca. 20 cm lang ist, kettest du alle Maschen ab.
  4. Verziere anschließend die Enden mit einer kleinen Stickerei oder einer Kontrastfarbe.

Gabrieles Tipp: Benutze für Lesezeichen am besten Baumwolle oder eine glatte Schurwolle. Diese Materialien sind schön flach und drücken nicht so stark in den Buchrücken, damit deine Schätze im Regal heil bleiben!

Und wenn du lieber einen Wattwurm als Lesezeichen möchtest, dann schau dir doch unsere Videoanleitung dazu an:

Die Videoanleitung zum Lesezeichen 'Wattwurm'

Eure Gabriele von Wolloholiker

*Mit dem Klick auf ein Video-Vorschaubild wirst du anschließend zu dem entsprechendem Video weitergeleitet. Dabei werden keinerlei Daten an YouTube weitergegeben.

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