Der Tausche-Ideen-aus-Tag – Ein Feiertag für kreative Köpfe

Der Tausche-Ideen-aus-Tag

Kennst du das auch, wenn du mit deinen Strick- oder Häkelfreundinnen zusammensitzt und plötzlich die besten Ideen sprudeln? “Was, wenn ich das Muster einfach spiegelverkehrt stricke?” oder “Könnte man nicht mal die Wolle mit einer Perle kombinieren?” – Genau für diese magischen Momente gibt es einen eigenen Feiertag, den Tausche-Ideen-aus-Tag!

Was ist der Tausche-Ideen-aus-Tag?

Jedes Jahr am 10. September wird in den USA der National Swap Ideas Day gefeiert – auf Deutsch: der Tausche-Ideen-aus-Tag. Klingt kurios? Ist es auch! Aber dahinter steckt eine wunderbare Botschaft: Deine Ideen werden größer, wenn du sie teilst.

Wer hat ihn ins Leben gerufen?

Die Idee zu diesem besonderen Tag hatte Robert „Bob“ Birch, ein Bibliothekar des US-Patentamts . Er gründete 1999 das Unternehmen Puns Corps in Falls Church, Virginia . Und der Mann wusste, wovon er sprach – immerhin war er Vater von acht Kindern und hatte jahrelang mit Erfindern und deren Ideen zu tun.

Birch erlebte hautnah, wie es Ideen nicht guttut, wenn man sie geheim hält. Denn Ideen wachsen erst richtig, wenn sie in mehreren Köpfen Wurzeln schlagen und dort mit neuem Input „gegossen“ werden. Genau das wollte er mit seinem Feiertag fördern!

Birch hat übrigens noch andere kuriose Feiertage erfunden, zum Beispiel den Tag des Trivialwissens (4. Januar) und den Tag der Teppichfalte (3. Mai).

Warum ist der Tausche-Ideen-aus-Tag am 10. September?

Warum Birch ausgerechnet den 10. September wählte? Das ist leider nicht überliefert. Vielleicht wollte er einfach einen Tag im Jahr, der ganz bewusst dem Austausch von Gedanken gewidmet ist – ohne Wenn und Aber.

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Wenn Strickerinnen sich treffen – das reinste Brainstorming!

Jetzt fragst du dich vielleicht: „Was hat das mit mir und meiner Wolle zu tun?“ Ganz einfach: Jedes Stricktreffen ist ein Tausche-Ideen-aus-Tag!

Wenn du mit anderen Handarbeitsbegeisterten zusammensitzt, passiert genau das, was Robert Birch sich vorgestellt hat. Man tauscht sich aus, hilft sich gegenseitig, gibt Ideen und Fertigkeiten weiter und empfängt neue. Das ist Strick-Brainstorming vom Feinsten.

Brainstorming ist eine Kreativitätstechnik, bei der es darum geht, in kurzer Zeit viele Ideen zu sammeln – ohne Kritik, ohne Hemmungen. Genau das passiert in einer Strickrunde:

  • Da wird eine Anleitung uminterpretiert
  • Jemand hat eine geniale Idee für einen Maschenanschlag
  • Es entstehen Kombinationen aus Mustern und Farben, auf die du alleine nie gekommen wärst

Das Schöne ist: In der Gruppe werden Ideen weiterentwickelt und wachsen über sich hinaus.

Ideen austauschen – aber richtig!

Robert Birch hätte zu so einem Treffen sicher gesagt: „Ideen wachsen, wenn sie in mehreren Köpfen Wurzeln schlagen“ . Und es lohnt sich auch, mal mit Menschen zu sprechen, die vom gleichen Hobby eigentlich keine Ahnung haben. Denn dann musst du deine Idee viel genauer erklären – und dabei ergeben sich oft ganz neue Verbesserungsmöglichkeiten.

Mein Tipp für dich zum Tausche-Ideen-aus-Tag!

Auch wenn wir in Deutschland den Tausche-Ideen-aus-Tag nicht offiziell begehen – wir können ihn trotzdem feiern! Wie wäre es, wenn du am 10. September bewusst deine Strick- oder Häkelfreundinnen zu einem Treffen einlädst? Oder du besuchst einen offiziellen Strickkreis – viele Bibliotheken oder Wollgeschäfte bieten solche Treffen regelmäßig an.

Nimm dein aktuelles Projekt mit, erzähle von deinen Ideen und lass dich von anderen inspirieren. Wer weiß, vielleicht entsteht daraus dein nächstes Lieblingsstück!

Fazit: Teilen lohnt sich

Der Tausche-Ideen-aus-Tag erinnert uns daran, dass Ideen nicht zum Verstecken da sind. Sie wollen geteilt, diskutiert und weiterentwickelt werden. Und was gibt es Schöneres, als das mit den Menschen zu tun, die die gleiche Leidenschaft teilen wie wir?

Also: Ran an die Nadeln, raus aus der Einsamkeit und rein ins kreative Miteinander!

Bis bald und happy Ideen-Austausch,
Deine Gabriele von Wolloholiker

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