Da liegt dein Klöppelbrett schon seit Monaten in der Ecke, und irgendwann fragst du dich: “Kann ich das überhaupt noch?” Genau dieses Gefühl kenne ich! Und jetzt kommt der perfekte Tag, um es wieder auszupacken: Der International Lace Day 2026 steht vor der Tür!
Wann wird der International Lace Day gefeiert?
Der International Lace Day findet jedes Jahr am letzten Samstag im September statt. 2026 ist das der 26. September.
Seit wann gibt es diesen Tag?
Die Idee zu diesem besonderen Tag hatte Juanita de Jonge, eine Spitzenklöpplerin aus den Niederlanden. Im Jahr 2015 rief sie den International Lace Day ins Leben, damals noch als reine Facebook-Aktion. Inzwischen wird der Tag von einem ehrenamtlichen Team aus verschiedenen Ländern organisiert und ist ein richtiges Welt-Event geworden. Beim letzten Mal haben tausende Menschen aus allen Kontinenten teilgenommen – allein aus Italien waren es Hunderte aus jeder Region.
Wie ist der Lace Day organisiert?
Das Prinzip ist herrlich unkompliziert: Am International Lace Day schnappen sich Klöpplerinnen und Klöppler (und natürlich auch Häklerinnen und Nadlerinnen!) ihr Material und setzen sich irgendwo hin, wo man sie sehen kann – in den Park, auf die Terrasse, ans Meer, auf den Berggipfel. Hauptsache, sie zeigen der Welt: “Spitzenklöppeln ist keine aussterbende Kunst, sondern eine lebendige, moderne Leidenschaft!”
Mitmachen kann jeder, der eine der klassischen Spitzentechniken beherrscht – dazu gehören Klöppeln, Nadelspitze, Schiffchenarbeit, Macramé, Filet- und irische Häkelspitze. Egal ob als Verein, mit Freundinnen oder ganz allein. Es geht nicht um Perfektion, sondern um die Freude am gemeinsamen Handwerk und darum, diese wunderbare Tradition zu feiern.
Unterstützt wird der Tag übrigens von der Weltorganisation für Klöppel- und Nadelspitze und vielen regionalen Handwerksvereinen. Es gibt Ausstellungen, Wettbewerbe, Märkte und jede Menge Fotos in den sozialen Medien.
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Geschichte der Spitze – eine Reise durch die Zeit
Übrigens: Lace (Spitze) hat eine faszinierende Geschichte! Ihren Ursprung hat sie vermutlich im frühen 16. Jahrhundert in Italien. Zuerst war sie ein Luxusgut für Könige und Adlige, später eroberte sie die Welt – und wurde mit der Industrialisierung ab dem späten 18. Jahrhundert auch für normale Menschen erschwinglich.
Ich bin auch dabei!
Und was mache ich? Ich werde mein Klöppelbrett nach monatelanger Pause wieder auspacken! Klöpeln*Werbung ist ja auch so ein bisschen wie Häkeln oder Stricken – es gibt einen Rhythmus, eine Mediation, ein Gefühl für die Fäden. Aber ganz ehrlich? Ich hoffe sehr, dass ich keine Schläge vergessen habe! Kennt ihr das? Man fängt an und plötzlich ist das Muster völlig anders als geplant. Aber genau darum geht es ja – einfach ausprobieren, Spaß haben und die Freude am Handwerk teilen.
Also schnapp dir deine Nadeln, dein Klöppelbrett deine Stricknadeln oder deine Häkelnadel und feiere mit mir den International Lace Day! Du musst kein Profi sein – Hauptsache, du hast Freude an der Spitze!
Bis bald,
Deine Gabriele von Wolloholiker
