Vorsicht, akute Ansteckungsgefahr! Wer dachte, die Stricksucht hätte Grenzen, der hat jedoch die Rechnung ohne die neuesten Trends der Strick-Community gemacht. Es gibt da draußen ein neues Strickfieber, das sich rasend schnell ausbreitet, und ja, was soll ich sagen? Ich liege bereits mit akutem Maschenfieber im Bett – oder eher: auf dem Sofa mit den Nadeln in der Hand. Das „In-and-Out-Raglan“-Fieber hat mich eiskalt erwischt!
Aber von vorne: Wie fängt man sich so einen kreativen Raglan-Virus überhaupt ein?
Der Ursprung der Infektion: Angiies Wollplaudereien
Das erste Mal gehört habe ich von dieser genialen Methode auf dem wunderbaren österreichischen YouTube-Kanal „Angiies Wollplaudereien“. Angii hat in ihren Videos so begeistert von dieser Variante des “Raglan von oben” (RVO) erzählt, dass ich gar nicht anders konnte, als genauer hinzuhören. Und Angii ist das beste Beispiel dafür, wie süchtig diese Technik macht: Soweit ich weiß, hat sie inzwischen sage und schreibe 19 dieser RVOs angeschlagen! Wenn das mal kein klares Symptom für eine fortgeschrittene In-and-Out-Sucht ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. 19 Stück! Da wirkt meine eigene Strick-Ungeduld plötzlich völlig normal.
Ein kleiner Faktencheck: Wer hats erfunden?
Natürlich wollte ich wissen, aus welcher kreativen Feder dieses geniale Rezept stammt, deshalb habe ich mich einmal kurz auf die Suche gemacht. Die Erfinderin dieser Methode sitzt tatsächlich im wunderschönen, sonnigen Zypern.
Es handelt sich um Ivana, deren großartiger YouTube-Kanal und die dazugehörige Homepage genau so heißen, wie du es im Kopf hattest: „the republic of me“. Auf ihrer Website bietet sie das Ganze als „In & Out raglan sweater recipe“ an. Und der Name hält, was er verspricht! Es ist eine super flexible Anleitung (oder eben ein „Rezept“), bei der man den Pullover perfekt an die eigenen Maße und an fast jede Garnstärke anpassen kann. Ein echtes Traumteil für alle, die – genau wie ich – gerne die volle Kontrolle über Passform und Design haben möchten.
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Warum ich vom Raglan absolut angefixt bin
Was soll ich sagen? Einmal reingeschaut, war es um mich geschehen. Ich bin komplett angefixt und habe natürlich sofort die Nadeln glühen lassen! Diese Methode ist einfach absolut entzückend zu stricken. Das Prinzip ist so logisch aufgebaut, dass es einfach nur Spaß macht, Reihe für Reihe zuzusehen, wie das Lieblingsteil wächst.
Und weil wir Strickerinnen ja bekanntlich ein Problem damit haben, es bei nur einem einzigen Projekt zu belassen (wir nennen das einfach „kreative Vielfalt“), ist es auch bei mir natürlich nicht bei einem einzigen In-and-Out-RVO geblieben. Räusper. Aber irgendwo muss man ja anfangen zu zeigen, was aus der Nadel gehüpft ist!
Vorhang auf für Nummer 1: Gelb trifft Glitzer!
Hier ist er also: Mein allererster fast fertiger In-and-Out-RVO! Und weil ich finde, dass das Leben viel zu kurz für langweilige Farben ist, erstrahlt dieses Prachtstück in einem wunderschönen, leuchtenden Gelb. Aber das ist noch nicht alles – ein bisschen Extra-Glow muss schließlich sein! Ich habe ein wunderbares Beilaufgarn mit glitzernden Pailletten eingearbeitet.
Das Ergebnis: Ein sonnengelber Traum, der bei jeder Bewegung im Licht funkelt und glitzert wie die Mittelmeersonne über Zypern. Er ist kuschelig, er passt perfekt, und er macht einfach sofort gute Laune, wenn man ihn nur anschaut!
Die In-and-Out-Methode hat definitiv einen festen Platz in meinem Strickerinnen-Herzen (und auf meinen Nadeln) erobert.
Jetzt bin ich aber neugierig: Hat dich das Fieber auch schon gepackt? Hast du die Methode von “the republic of me” schon ausprobiert, oder schaust du auch so gerne bei Angiies Wollplaudereien vorbei? Schreib es mir unbedingt unten in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch mit dir!
Deine Gabriele von Wolloholiker
